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Rostbinde

Rostbinde
(Hipparchia semele)
Foto: Henning Cordsen 2014


Dukatenfalter

Dukatenfalter (Lycaena virgaureae)
Foto: Henning Cordsen 2014




Raupe des Labkrautschwärmers

Dunkle Variante der Labkrautschwärmer-Raupe
Foto: Carsten Heinecke 2013










































Broschüre Das Schmetterlingsgartenjahr


Titelblatt der Broschüre Das Schmetterlingsgartenjahr











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Neuigkeiten - Aktuelle Meldungen und Infos

> 08.2014: Exkursion "Volksradfahren auf dem TÜP Munster"

> 09.2013: Bunte Raupen im Herbst

> 08.2013: Großschmetterlinge der Moore in und um Oldenburg

> 30.05.2013: Ab sofort erhältlich: Das Schmetterlingsgartenjahr
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> 2008 bis 2011: Jahresübersichten
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August 2014:
Exkursion der SAGO beim Volksradfahren auf dem Truppenübungsplatz Munster

Bei einer Radtour an einem sonnigen Hochsommertag anlässlich des „Volksradfahrens“ auf dem Truppenübungsplatz Munster-Nord entdeckte eine Abordnung unserer NABU Schmetterlings-AG einige besondere Tagfalterarten. Das abwechslungsreiche Wald-, Trockenrasen- und Heidegelände wurde über die befestigten Durchfahrtstraßen erkundet.

An einer geschützten Wegkreuzung mit viel Distelbewuchs war der Große Perlmuttfalter (Argynnis aglaja) gut zu entdecken. Die Rostbinde (Hipparchia semele) tarnte sich an der graubraunen Rinde von Bäumen oder Totholzbeständen am Wegrand wie auf dem Foto gut zu erkennen ist.

Auf dem sattgelben Rainfarn forderte der Dukatenfalter (Lycaena virgaureae) hingegen geradezu kontrastreich zum Fotostopp auf.

Neben diesen im lokalen Oldenburger Umland eher unbekannten Tagfaltern erlebte unsere Gruppe natürlich eine ganze Reihe bekannter Arten, auf deren Aufzählung hier verzichtet wird.



September 2013:
Bunte Raupen im Herbst

Die auffälligen Raupen des Labkrautschwärmers (Hyles gallii) scheinen in diesem Jahr besonders häufig zu sein. Die Weibchen dieses großen Nachtfalters (Flügelspannweite bis zu 8 cm) sind gute Flieger und suchen sich zur Eiablage kleinklimatisch begünstigte (wärmere) Stellen mit Vorkommen von Labkraut oder Schmalblättrigem Weidenröschen, den Raupennahrungspflanzen. Zu solchen bevorzugten Stellen zählen Kahlschläge in Wäldern oder Torfabbaugebiete. An solchen Standorten kann sich das Schmalblättrige Weidenröschen (Epilobium angustifolium) nämlich schnell ansiedeln. Wegen der Wärmespeicherung in der dunklen Erdoberfläche und des Windschutzes der zu Wällen gestapelten Torfsoden sind besonders die in Torfabbaugebieten entstandenen Hohlwege interessante Stellen zur Raupensuche ... sofern hier das Schmalblättrige Weidenröschen wächst. Die Raupen findet man besonders im späten September. Es gibt davon nicht nur dunkle Exemplare, sondern auch grüne Varianten. Während von diesem eigentlich seltenen Falter meist nur spärliche Raupenfunde gemeldet werden, konnten wir von der Schmetterlings-AG in diesem September bisher über 30 Raupen entdecken.

August 2013:
Großschmetterlinge der Moore in und um Oldenburg

Von der Schmetterlings-AG werden seit 2008 regelmäßig ausgewählte Moore in der Umgebung Oldenburgs auf ihre Tag- und Nachtschmetterlinge hin untersucht. Die Ergebnisse dieser Erfassungen sind jetzt in der aktuellen Zeitschrift Drosera veröffentlicht.

Zusammenfassung des Artikels:
Bis in die 1950er Jahre war Nordwestdeutschland durch große und mehr oder weniger naturnahe Hochmoore charakterisiert. Während der letzten Jahrzehnte wurden sie weitgehend zerstört oder verändert. Heute existieren nur noch wenige sehr kleine, naturnahe Reste – viele davon sind als Naturschutzgebiete geschützt. Seit 2008 erfasst die Schmetterlings-AG des NABU Oldenburger Land die Schmetterlingsfauna in fünf Moorgebieten in und um Oldenburg, wobei der Fokus auf tyrphobionten und tyrphophilen Arten liegt. Die gewonnenen Daten sollen als Grundlage für den Schutz und die Pflege der hiesigen Hochmoore dienen. Aktuell wurden im Untersuchungsgebiet insgesamt 259 Großschmetterlingsarten (einschließlich Psychidae, Zygaenoidea, Sesioidea und Cossoidea) nachgewiesen, von denen Boloria aquilonaris, Plebeius optilete und Coenophila subrosea als vom Aussterben bedrohte Hochmoorspezialisten gelten. Bei den vom Aussterben bedrohten Sackträgern (Psychidae) Acanthopsyche atra und Phalacropterix graslinella handelt es sich um Erstnachweise im Untersuchungsgebiet. Durch eine Fortführung der Untersuchung wird der Nachweis weiterer tyrphobionter Makrolepidopteren erwartet.

Der Artikel ist als Sonderdruck über die Schmetterlings AG zu beziehen.
HEINECKE, C., F. KASTNER & E. FREESE (2013): Die Großschmetterlinge (Makrolepidoptera) der Moore Oldenburgs (Deutschland, Niedersachsen) – Vorbereitung einer Langzeitstudie und erste Ergebnisse. – Drosera ´11: 81–97.

30. Mai 2013:
Ab sofort erhältlich: Das Schmetterlingsgartenjahr

Zwölf und mehr Möglichkeiten, einen Garten schmetterlingsfreundlich zu gestalten werden in der neuen von unserer AG herausgegeben Broschüre dargestellt. Monat für Monat finden sich darin Anregungen, den Faltern und ihren Raupen eine Heimat im naturnahen Garten anzubieten. Dabei gehen wir ausdrücklich auf die Verhältnisse im norddeutschen Flachland und die hier geeigneten Pflanzen ein. Neben Tipps zur Pflanzung von Raupenfuttergehölzen, der Bedeutung von Weiden oder Efeu im Garten oder Nektarpflanzen für ein Schmetterlingsbeet werden auch die in Oldenburg und umzu in Gärten vorkommenden Schmetterlinge auf Fotos vorgestellt.

Die 36-seitige Broschüre ist für 2,50 € erhältlich in der NABU-Geschäftsstelle am Schlosswall 15 oder wird auch gegen eine Gebühr von 5 € (inclusive Porto) als Infopaket zusammen mit unserer Bestimmungshilfe der häufigsten Tagfalter zugesandt.

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